| |
|
|
| Titel |
Position |
| Jahr |
2002 |
| Technik |
Acryl
auf Leinwand; 70 x 100 cm |
|
|
|
| Titel |
Fisch |
| Jahr |
2002 |
| Technik |
Acryl
auf Leinwand; 80 x 100 cm |
|
|
|
| Titel |
Babylon |
| Jahr |
2002 |
| Technik |
Acryl
auf Leinwand; 100 x 70 cm |
|
|
Infotext
1996 rief der
Kulturkreis zu einer Ausstellung auf, die sich Druckstellen
nannte und zur Auseinandersetzung mit der Druckgrafik aufrief. Dies
bedeutete für Udo Buchmann eine neue Herausforderung: die Kontrastierung
von grafischem Gebilde und Malerei bot einen enormen Anreiz. Zahlreiche
Formate entstanden, gedruckt auf Papier, mit dem Pinsel nachbearbeitet.
Buschmann experimentierte
weiter. Waren es anfänglich Holzschnitte, so wendete er sich
nun Gummimatten zu. Diese wurden in Stempel geschnitten und so konnte
er Motive ins Bild transportieren und dann malerisch weiter bearbeiten.
Buschmann greift auf Motive zurück, die schon als Bild vorliegen:
Die Milka-Kuh, der Autoreifen aus einem Prospekt oder der Fisch
aus einem Biologiebuch.
Diese Motive werden in eine Gummimatte geschnitten und auf eine
Trägerplatte montiert. So entsteht ein Stempel, der immer wieder
nutzbar ist. Das Motiv kann auf die Leinwand gedruckt werden.
Die Herausforderung
an den Maler besteht darin, die Grafik in der Malerei zu verankern.
Der Künstler muss bewerten: Wie verhalten sich Motiv und Malerei
zueinander?. Befinden sich Stempeldruck und Malerei nicht im richtigen
Verhältnis zueinander, werden weitere Bearbeitungen notwendig?
Es wird übermalt, hervorgeholt, reduziert, akzentuiert, verworfen.
Bei dieser Arbeit
kommen neben Pinsel oder Spachtel auch ein Heißluftföhn
oder ein scharfer Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch zum Einsatz.
So werden Bildpartien fixiert oder gelöscht.
Beendet wird der Arbeitsprozess in dem Moment, in dem der Künstler
glaubt: alles stimmt, kein weiterer Eingriff ist mehr nötig,
ein ästhetischer Zustand ist erreicht.
(Ausschnitte
aus einer Rede von Sabine Weiß, Kulturdezernentin und Bürgermeisterin
der Stadt Dinslaken)
|