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Es ist traurig eine Ausnahme zu sein,
aber noch viel trauriger ist es,
keine zu sein.
(Peter Altenberg)
Ferne
Nähe
Ich habe dich -
als meine Welt
im Silberglanz zu Grunde ging -
geseh'n;
auf leisen Sohlen
trug ein Greis
die Bilder der Erinnerung -
mit Pfauenfedern
schmückte sich die Zeit,
sie wirkte jung -
ein gläsernes Gefäß,
gefüllt mit bunten Träumen
der Vergangenheit -
ein kurzer Gruß
aus müden Augen -
es gab die Chance,
dem Licht sich zu verweigern -
doch niemals würd' der Mensch
das Dunkel auserwählen.
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Phantasie ist unser guter Genius
und unser Dämon.
(Immanuel Kant)
This
will be the road
This will be the road
to hell
er
hat die Hand
in mein Feuer gelegt
awake
on the wild
side of life
just
do it
try
all the mountains high
low life
in high places
lined up with the devil
just
do it
even
tamed animals
get confused
but
- just do it
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Die Sprache ist die Kleidung
der Gedanken.
(Samuel Johnson)
Jenseits der irdischen Sonnen
Jenseits der irdischen Sonnen
verglühen Gedanken
streben dem Nichts zu
verlassen den Planeten
der Verlogenheit
und verbrennen
an der Unbedeutsamkeit
der Erden-Worte
ich kann die Sterne anfassen
sagte sie
und ihre Augen leuchteten
allen Feinden
hatte sie verziehen
und den Freunden
Lebewohl gesagt
dann starb sie ...
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Ingrid Hassmann
27. 05. 51 geboren,
wohnhaft in Voerde/Niederrhein, 2 Kinder;
Arbeit mit Texten seit mehr als 30 Jahren, zahlreiche Lesungen,
- Gründungsmitglied der
"Interessengemeinschaft für Literatur, Kultur und Gesellschaft
eV." Duisburg
- Mitglied Literaturgruppe Kopf-Weide, Wesel und des Kulturkreises
Dinslaken eV.
zahlreiche Themenkreisbücher im Selbstverlag;
Veröffentlichungen in 5 Anthologien
1. eigene Veröffentlichung:
"Jahreszeiten des Lebens" im Eulen-
Verlag, Freiburg 2001
(zusammen mit Martina Reimann)
Biografie

Ingrid Hassmann
wird 1951 in Voerde am Niederrhein geboren. Bereits im Alter von
15 Jahren entstehen erste kleine Gedichte.
Seit 1980 baut sie ihre Fähigkeiten durch kontinuierliche Weiterentwicklung
aus. In ihren Texten spiegelt sich
E r - l e b t e s u n d G
e - f ü h l t e s
aus dem subjektiven Empfinden der Welt des Traumes und der Wirklichkeit.
"Lyrik",
so die Autorin, ist "das Aushalten der Distanz zwischen Vernunft
und Illusion".
1986 beginnt
sie mit dem Studium der Politikwissenschaften in Duisburg, Schwerpunkt
"Kulturpolitik". Sie ist Mitglied der Literaturgruppe
"Kopf-Weide" Wesel und rief die "Interessengemeinschaft
für Literatur, Kultur und Gesellschaft e.V. Duisburg (IGEL)
mit ins Leben.
Außer zahlreichen Themenkreisbüchern, sind Texte von
Ingrid Hassmann in
5 Anthologien erschienen;
1. eig. Veröffentlichung im Eulen-Verlag, Freiburg,
ISBN: 3-89102-414-2, zus. mit der Malerin
M. Reimann: "Jahreszeiten des Lebens" 2001.
Im niederrheinischen
Raum hält sie erfolgreich Lesungen und gestaltet auch kabarettistische
Veranstaltungen mit eigenen Beiträgen.
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Die am Tage träumen, kennen viele Dinge,
die den Menschen entgehen, die nur nachts träumen.
(Edgar Allan Poe)
Rot ist laut
Wenn Farben sich
im Kreise dreh'n
bist du mein Licht
und Rot ist laut -
grau alle Theorie
und weiß die Unschuld -
Rot ist laut
und Blut
vom eig'nen Blute
schwarz die Nacht
und du mein Licht
in Wolkenmänteln
aufgehoben
und Rot ist laut
an jedem Morgen
der die Nähe
spürbar macht
und du mein Licht
rot ist die Liebe
und das Blut -
vergießen ...
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