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    Künstlerporträt
 
Titel Neonazi
Jahr -
Technik -
Name: Schmidt, Marco
Adresse: Zur Alten Schule 14
46569 Hünxe
Telefon: 0 28 58 - 78 30
Fax: -
eMail: marco.elke@t-online.de
Internet: http://www.marcokunst.de

    weitere Informationen / Werke

 
Titel Der Gegeisselte
Jahr -
Technik -

Titel Millenium
Jahr -
Technik -

Titel Liebe
Jahr -
Technik -

Biografische Daten

1965 Geboren in Duisburg Huckingen
1980 Ausbildung zum Schauwerbegestalter
1982 Wehrdienst und Kriegsdienstersatz
1982 - 1988 Freie künstlerische Arbeiten und Tätigkeiten in verschiedenen Handwerksberufen
1988 Beginn mit dem Fachabitur für Gestaltung
1989 Vorzeitige Beendigung um als Designer bei der Fa. D.R.A.I. Display tätig zu werden
1995

Beitritt in den Kunst und Kulturkreis Dinslaken


Ausstellungen:

1988 Volksbank Hünxe (Einzelausstellung)
1991 Dinslaken im Haus der Burghofbühne Dinslaken (Aussitzen Gemeinschafts-ausstellung)
1993 Düsseldorf (NRZ Gemeinschafts-ausstellung bzw. Ausschreibung)
1995 Wiesbaden Stadthalle Gemeinschafts- ausstellung )
1995 Düsseldorf (NRZ Gemeinschafts-ausstellung bzw. Ausschreibung)
1995 Kunstkreis Dinslaken (Gemeinschafts-ausstellung)
1996 Dortmund Westfalenhalle (Kunstmesse)
Letmathe Rathaus (Einzelausstellung)
Dinslaken Tenter Hof (R"h"einknien, Gemeinschaftsausstellung)
Dinslaken Stadtbibliothek Zeitgeist Zeitkunst Zeitangst (Einzelausstellung)
Dinslaken Tenter Hof (Druckstellen, Gemeinschaftsausstellung)
1997 Berlin (Das rote Tuch, Ausschreibung gegen den Faschismus)
Dinslaken Tenter Hof (B-8lich)
1999 Dinslaken Museum Vosswinkelshof (Gemeinschaftsausstellung)
Wesel St.Antonius Kirche zu Obrighoven. Einzelausstellung zum 75. Jubiläum der Kirche und z.Millennium.
2000 Dinslaken Cafe´Meier Zeichnungen und Gemälde
Rheinberg "Schwarzer Adler"
2002 Schaffenspause aufgrund familiärer Veränderungen
2003 Rees Einzelausstellung "Reflexionen"
Museum Vosswinckelshof in Dinslaken .Gem.Ausst.


Intentionen:

Malerei aus Spaß gibt es für mich schon. Ich entwerfe ja auch beruflich Verkaufshilfen über die Zeichnung (Layouts) oder Post- und Glückwunschkarten, die oft wirklich humorvoll oder einfach dekorativ sind.

Die Dinge jedoch, die mir im Alltag so sehr unter die Haut gehen, daß ich glaube sie künstlerisch verarbeiten zu müssen, bedeuten harte Arbeit für mich. Oftmals verlangen mir diese selbst gestellten Aufgaben sehr viel Energie und Konzentration ab.

In erster Linie male ich zur eigenen Bewältigung der Erlebnisse und Erfahrungen. Ein Grund dafür ist es, daß ich meine Werke nicht zum Verkauf anbiete und auch nur selten ausstelle. Zentraler Punkt meiner Arbeiten ist der Faschismus, indem er für mich eine Repetition des menschlichen Dunkels darstellt die unaufhörlich remontiert. Weil wir eine bessere Politik haben, hat sich noch lange nichts in der menschlichen Masse verändert. Wo sind die "schlechten Menschen" geblieben?


Kunstrichtung:

Weniger gern höre ich, wenn man meine Werke dem Surrealismus zuordnet. Es sind keine Traumbilder, sondern eher stark symbolisch, manchmal philosophisch orientierte Reflexionen des Menschen; der Gesellschaft.

Jede Aufgabe fordert ihre eigene Umsetzung. So fällt es schwer einen eindeutigen Stil zu erkennen. Es ist mir sogar unmöglich mich auf eine spezielle Form festzulegen. Gegenständlich ist sie allemal. so daß ich selbst sagen würde es ist ein gegenständlicher Realismus, wobei sich das Wort Realismus nicht auf die Ausführung, sondern auf den Gehalt bezieht.


Erfahrungen:

Auf eigenen Kunstausstellungen kam es teilweise zu heftigen Diskussionen mit überzeugten Nationalsozialisten. Beängstigend waren vor allem sehr intelligent wirkende Faschisten. Gott sei dank aber mehr berührte und angenehme Betrachter. Gerade Menschen die nicht unbedingt Kunstexperten sind, scheinen sehr empfänglich für meine Kunst. Das freut mich vor allem, weil ich glaube, daß es schon sehr viel hoch intellektuelle Kunst gibt.

     
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